Frieda my beat
„Sie hat einen Menschenleben zerstört. Seitdem glaubt sie, kein eigenes mehr verdient zu haben."
- Reihe
- Wintergrün
- Band
- 2
- Erschienen
- 29. Juni 2023
- Umfang
- 318 Seiten
Seit ihrer Haftentlassung lebt Frieda nur noch für ihren Sohn Elias. Liebe, Freundschaft und Zukunft haben in ihrem Leben keinen Platz mehr. Zu tief sitzt die Schuld an jenem Unfall, der Wintergrün auseinandergerissen und ihre beste Freundin in den Rollstuhl gebracht hat.
Erst als Elias’ Klassenlehrer Sander beharrlich beginnt, hinter ihre Schutzmauer zu schauen, gerät Friedas sorgfältig errichtete Welt ins Wanken.
Doch wie öffnet man sein Herz, wenn man überzeugt ist, dass Vergebung nur den anderen zusteht?
Manche Gefängnisse bestehen nicht aus Mauern. Sondern aus Schuld.
"Wo kommst du her?" – "Aus Köln." – "Nein, ich meine ursprünglich."
Diese Frage habe ich selbst gestellt, mit echtem Interesse. Ich hielt mich für tolerant. Erst als ich anfing, über Alltagsrassismus in Deutschland zu lesen, begriff ich: Genau diese Frage sagt zwischen den Zeilen _du gehörst nicht hierher_.
_Frieda my Beat_ zu schreiben war ein Wagnis. Ich wollte mir keine Erfahrung aneignen, die nicht meine ist – und gleichzeitig diesen Menschen erzählen. Eine Frau, die zurück in ein Leben muss, das nie für sie gemacht war. Mit einer Mutter, die an Rassismus zerbrach. Einem Kind, das in der JVA geboren wurde. Und einer Schuld, die sie sich selbst nicht verzeihen kann.
Wenn du nach dem Lesen anders zuhörst – dann hat Frieda ihre Arbeit getan.
- —du wissen willst, wer hinter dem Wintergrün-Unfall steht
- —du Liebesromane mit Heldinnen aus der Haft liest
- —du Liebesgeschichten zwischen Lehrer und Mutter magst
- —du Geschichten liebst über Schuld, die zum Gefängnis wird
Es geht noch weiter
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Die Vorgeschichte der Trilogie — acht Jahre vor Band 1.
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